there are different types (who will count) of sexuality

sich vergewissern. nach hause kommen. fühlen, was fehlt. das fehlgegangen sein, nachdem das begehren gestillt wurde, ohne das begehren gestillt zu haben. vereinigung als vorwand, wenigstens für minuten nicht trostlos allein zu bleiben auf immer. und die ewigkeit, die sich wiederholen lässt, um ewigkeit zu täuschen. die strecken der liebkosungen varrieren je nachdem, wie fern man ist von einem seltsam gefügten ich. je nach dem entgleiten die liebkosungen in unterdrückung, zerstörung dessen, was man vorgibt, zu lieben, in sich zu vereinen. das vereinnahmen des anderen als fressen. ich habe meinen hund zum fressen gern, aber ich weiss, würde ich ihn töten und verzehren, wäre es nicht das gefühl, ihn zum fressen gern gehabt zu haben. wir menschen sind aber so, mehr oder weniger. manche von uns erleben ihre ureigenste sexualität, wenn sie geschlachtet und aufgegessen werden. wollen. müssen. nicht immer ist es so dramatisch, ihr lieben.  es ist auch der biss in den nacken und das aufsaugen des geschlechts, das hungrige jetzt ganz zu sein. die liebe, ihr lieben, ist anders. kein wollen. das seinlassen, das freilassen,  das annehmen, was immer auch geschieht, das nachsehen, nach sehen, wohin das zuliebende sich bewegt. das loslassen in liebender entfernung, ohne rückführung, weil man weiss, dass der sich entfernende teil nie teil seines unvollständigen selbst gewesen ist und weil man weiss, dass es solche zusammenführung nicht geben kann. darum heisst es, man stürbe allein. brutal gesagt: wieviel wir auch gefickt haben mögen, es nützt nichts vor dem alleinseienden sterben. die rückhaltlose zuneigung kann uns einschlafen lassen, befriedet und allein mit uns. ich habe mich nicht lieben können, ist die wahrheit, weil das unvollkommene nicht das ganze ist, die liebe.

so lasst uns einschlafen, mehr und weniger todmüde oder betäubt und dennoch unruhig und träume herbeiwünschen, die sich nicht wiederholen lassen. es sind aber die träume, wo wir uns, unsere ichs … nicht finden, sie sind uns fremd, sie haben mit uns nichts zu tun, wir sind entfernt von uns und betrachten die entzweiung ohne gefühl, weder mit angst, sorge und sonstwas. wer kann mir hier folgen.

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