jean-francois, der bruder

er war von den eltern beauftragt, wie man sagt, und was die eltern in ihrer art zeichnet, marilu in den sogenannten schüben zur psychiatrie, wie es heisst, zu bringen, eher ein verfrachten, weil marilu als ein steinernes etwas keine regung tun konnte. er hat mit ihr nichts zu tun gehabt, er fühlte sie nicht als schwester. als erfolgloser bildhauer, dem kunst fern war, hat er, neben seinem job als grabsteinmeisselnder, in seiner kleinen freizeit gebilde gehämmert, die weder eine neue form des steins bildeten, noch eine figurative annäherung an lebendiges.  später wechselte er den beruf. nach der dreimonatigen fortbildung zum strassenwärter war er glücklich im herumfahren an weges- und strassenrändern, wildwuchs im zaum halten, wegschneiden, was stört, acht stunden, eher sechs am tag mit pausen, die niemand kontrollieren konnte. ich habe des weiters nicht mehr mit ihm kontakt gesucht, und er auch nicht. 

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