der tod im totenhäuschen

in der letzen woche meiner lehrerkünste, die ich spielte, wie ein hochstapler, aber nicht in der lage, es perfekt darzustellen, und schüler, solche, die man gemeinhin als wenig fähig und fern jeder schulischen erziehung benennt, mir zurecht in meiner falschen rolle nicht folgten und lustlos taten wie in einem theaterstück, wo man nicht wirklich ist, was man spielt; einige grinsten oder spielten mit speichelgeformten papierstückchen tischfußball… war dieses tischfußballspielen für mich der impuls, die vom kollegium verordnete aufgabe zu missachten, das thema im deutschen, nietzsches wie man wird, was man ist, und meller, ein junge, dem man frühzeitig beigebracht hatte, ins kino zu gehen, damit das zuhause frei ist von kindern, intensiv mit seinem papierkügelchen beschäftigt und aber aufsehend, wie ich reagieren würde; da sagte ich, meller, wenn deine mutter gestorben ist, stell dir vor, die kapelle, der sarg, die blumen, die rederei, sie tragen es raus und die schwarzen leute gehen hinterher und du sitzt da, so wie jetzt auf deinem stühlchen, aber du gehst nicht mit, du bleibst. dann bist du allein. und du hast das gefühl, du müsstest den tod suchen, finden, den tod deiner mutter, ich möchte, sage ich, dass du an die tafel gehst, um das totsein deiner mutter zu empfinden, meller. meller malt mit kreide das haus vom nikolaus, drei falsche versuche, einige kichern, dann ist es geschafft. er kehrt in seine bank zurück. ich schreibe das wort tod in nikolaus‘ haus und nehme mir vor, in einer meiner letzten deutsxhunterrichtsstunden daraus ein thema zu machen. aber soweit kommt es nicht. ich werde nachhause beordert, meine frau kommt mit den kindern nicht zurecht, ihr geht es schlechter, dass geld, das ich hier im norden hinzuverdienen hätte können, spielt keine rolle mehr.

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