der therapeut fragt

wie haben Sie es sich vorgestellt, dass der adler, während sie im feld liegen, müde, unbewehrt, und, wie Sie sagen, einfach so, im tageslauf dort eingefunden, ohne plan, ziel, wunsch, ohne irgendeine idee, mit diesem tag etwas anzufangen, dass sie strauchelten, hinfielen, wie Sie sagten, einfach so, weil es geschah, ohne angst und ohne irgendetwas vorwegzunehmen, was geschehen könnte: dass der adler, den Sie fern sahen, Sie verorten würde, seinen eigentlichen flug ändern, Sie erkennen, herunterfliegen, um sich hackend dem herzen zu nähern, Ihrem herzen, es herauszuziehen, wegfliegend, im flug die verzehrung beginnend, denn hunger ist überall. ja, sagte ich, es ist das hungrigsein, das sein, das untrennbar mit hunger verbunden ist. wie haben Sie sich gefühlt? ich habe mich gut gefühlt, leicht und frei und sah zu, wie das herz herausgeholt wurde, es war gar nicht schlimm, ich spürte eine neue luft in mir, ein leichteres, und ich sah dem adler nach, entspannt und mit einem zärtlichen trost, der mir unendlich wohltat.

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