das treten des grossvaters auf den mund des kindes unter seinem pult

das erinnert an marilu, die viele zeit unter dem schreibpult des grossvaters gesessen hat, aber marilu hat dies nie erwähnt, und ich denke es mir so, …. nein, falscher beginn. ich imaginiere. ich stelle mir vor, wie ihr grossvater, der ansonsten jedwedes gefühl verschlossen halten konnte, in einem moment, da durch, wie es für ihn war, eine unwiederbringliche fehlleistung des betriebs geschah, die die existenz der firma und der familie zu bedrohen schien, er nicht mehr an sich halten konnte, vulgo, seine sorgsam unterdrückte unbeherrschtheit sich bahn brach und er, der zwar die enkelin unter seinem pult nebulös wahrnahm, sie ausblenden musste, vergessen, dass dort das kleine mädchen eine seltsame zuflucht suchte und trat mit einer ungelenkten wucht und in zorn und wut wie ein pferd mehrmals auf den boden und trifft. ich nehme an, dass schiffsladungen diverser gegenstände, die dieserorts niemand verlangte, angelandet waren und zu bezahlen und in folge, was den status der familie grundlegend verändert hätte. ja, marilus mund war versehrt, missgestaltet durch unfall oder gewalt, was weiss ich.

aber ich stelle es mir so vor, die verformung ihres gesichts, und ich glaube, wenn es so gewesen ist, hat sie sich gekrümmt ohne laut, gewartet, bis niemand mehr da war, dem trocknenden blut zugesehen und schliesslich eingeschlafen in einem roten gebettetsein, der geruch, der nur mit einem selbst ist. 

ich spinne mir etwas zurecht;  immer noch, manches mal, um mir marilu nahe zu holen, wie ich es zu ihren lebtagen nicht hatte.

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