dann kommt ein schmerz_zwei

man schlage nach in meinen aufzeichnungen. er bleibt: er bleibt. kein hexaphormidol, kein pflaster, nichts lindert, nichts nimmt ihn weg, über stunden, tage, wochen, monate, jahrein, jahraus, immerdar, keine gewöhnung an ihn, so, als ob er gerade erst entstanden wäre. keine regung hilft, nichts. im alkohol schiebe ich ihn von mir weg, und er schwingt zurück wie an einem gummiseil gehalten, gezogen. aber ich schreibe. die wenigen zeitstücke, wo er sich scheinbar und sich kurz gebend entfernte, waren marilus seltsame kompositionsnotizen, die ich, ohne absolutes gehör, mir versuchte, nahe zu bringen, einigermassen als klänge zu vernehmen. man kann nachschlagen in meinen aufzeichnungen, aber ich kann es auch verkürzen, wenn ich beschreibe, ihre musikalischen notate wirkten auf mich, ultrakurz, wie eine enthauptung, im verständnis: einer willkommenen … befriedung. dem stillstand.

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