aufgeben

die aufgabe aufgeben (1, als etwas zu erreichen sich vorzunehmen, oder ein lehrer, z.b., stellt eine aufgabe), und das aufgeben (2, als eingeständnis, es nicht zu schaffen).

das aufgabenheft (1). das nichtscheiternwollen, bevor man scheitert und das scheitern annimmt (2). das fremde verordnet zu bekommen (1, durch sich selbst oder z.b. den lehrer). das innere nicht ummanteln zu können (2).

versuche und anstrengungen beenden, als schüler (1), als mensch mit sehnsucht, sich durch kreativität zu bestimmen (1,2).  weil man weiss, dass das zu erschaffen erdachte, erwünschte, geplante … nur ungenügend die koordinaten des wirklichen selbst bestimmen wird. fast alle komponisten, zum beispiel, haben darum ihr ureigenstes ziel in immer ähnlichen variationen zu finden gesucht. oder schreiber, mit ihren eigentlich immer gleichen themen, schreibweisen etc. ich wünschte, ich wäre mit sechzig der kleine schüler, der sich der massgabe des lehrers nicht befähigt fühlt und aufgibt, den stift liegenlässt und sich wappnet, den tadel oder die verständnislose frage des lehrers, warum nicht gemacht wurde, was aufgabe gewesen ist, 

 

gemacht wurde, was aufgabe gewesen ist, teilnahmslos dem sprechenden gesicht des lehrers entgegensieht. trotzig gegen alle sehnsüchte.

an anton bruckner gedacht, zum beispiel.

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