am ende meiner aufzeichnungen

suche ich trost und finde ihn, alles geschriebene tröstet mich und eigentlich ist es ohne bedeutung, dass äussere bedeutung und wertschätzung kommen, könnten, sollten, würden sein. sich selbst und umfassend in seinem geschriebenhabenden geborgen zu fühlen, ist ein grosser wert, den mir kein verlag und keine gutheissung geben wird können. weil meine sprache, urteilslos, mich stützt, als ein schwebendes zweites selbst, über mir, mir mir, des tags, nachts, selbst dann, wenn ich hinuntergehe zum wald, und nicht an meine texte denke, fühle ich mich gewappnet, bewaffnet, gut ausstaffiert, gerüstet, vorbereitet, den tag, die kleinen teilchen des tags, die in immer kleinere einheiten zerfallen, nicht nur auszuhalten, zu überstehen …. sondern schwach wie immer weiter leben … am leben zu bleiben. das ist mein schlusssschreiben zu meinem stückchen/roman, der  sich verhandelt, als wärs ein stück von mir.

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